Wie G&G seine TN-2420-Alternativtoner vor Firmwareupgrades schützt

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Der erste Chip auf einer Brother-Tonerkartusche

Mit dem TN-2420 Toner hat Brother das erste Mal einen Chip an seinem Originaltoner angebracht. Damit hat Brother es den Alternativtoner-Herstellern schwerer gemacht einen Toner auf den Markt zu bringen. Gibt es dann einen Alternativchip, könnten Firmwareupgrades bei den Brother-Druckern die Alternativtoner unbrauchbar machen. Ninestar hat jetzt auf seiner Internetseite erklärt, wie man dies mit dem eigenen G&G Toner verhindern möchte.

Brother Chips und Firmwareupgrades sabotieren Druckerpatronen von Drittanbietern

Multipack kompatibel zu Brother LC-123BK/C/M/Y
Multipack kompatibel zu Brother LC-123BK/C/M/Y

Brother hat bei Tintenpatronen seit Ende 2012 schon Chips eingesetzt. Das erste Mal bei der LC-123 Tintenserie. Für Drittanbieter von Druckerpatronen wurde die Verschlüsselungstechnik der Chips immer schwieriger zu knacken. In der Vergangenheit hat dann Brother für seine Drucker Firmwareupdates zur Verfügung gestellt, die die Chance erhöhten, dass Chips von alternativen Druckerpatronen nicht mehr erkannt werden. Hersteller und Händler der Drittanbieter-Patronen müssen dann die Druckerpatronen bzw. die entsprechenden Chips austauschen.

Sehr wahrscheinlich wird Brother nun auch bei den Laserdruckern der TN-2420-Tonerserie Firmwareupgrades nutzen, damit Toner-Fremdanbieter sich mit vermehrten Reklamationen herumschlagen müssen.

Ninestar hat eine Lösung: Das „Doppelschutzdesign“

Der Ersatztoner NT-PB2420 von G&G Ninestar
Der Ersatztoner NT-PB2420 von G&G Ninestar

Ninestar hat mit seinem Produktdesign einen doppelten Schutz eingebaut: Zum einen wird der Tonerchip durch eine kleine Batterie unterstützt und zum anderen gibt es ein paar Optimierungen im Gehäusedesign der TN-2420 Ersatztonerkartusche.

Langfristige Untersuchungen zeigen, dass der Drucker nach einem Firmware-Upgrade ständig unregelmäßig, kurze Impulse sendet. Das Schreiben von Daten ist scheitert dabei, weil herkömmliche Chip-Speicher wie EEPROM oder Flash aufgrund ihrer eigenen Einschränkungen nicht genügend Datenlöschzeit und Stromversorgung haben. Daher werden die Toner-Chips vom Drucker nicht erkannt.

Schutz Nr. 1 – Eine Batterie hinter dem Chip

Die Lösung von Ninestar ist die Verwendung eines Chips mit Batterie. Auch wenn der Drucker auf einen gepulsten Stromversorgungsmodus aufgerüstet und die externe Stromversorgung unterbrochen wird, schaltet die Batterie im Chip automatisch auf die interne Stromversorgung um, was das Risiko von Firmware-Upgrades effektiv reduziert. Andererseits sorgt das Design mit niedrigem Stromverbrauch dafür, dass der Chip auch bei niedriger Spannung keine Daten verliert und die Lebensdauer der Batterie verlängert wird. Dies ist Ninestars erstes Schutzdesign für dieses Produkt.

Schutz Nr. 2 – Kurzschlüsse durch Patronendesign verhindern

Das zweite Schutzkonzept dieser Produkte ist die Optimierung der Patronenstruktur, die einen Kurzschluss der Chip-Batterie verhindert. Aufgrund der begrenzten Chipgröße muss die Batterie auf dem Chip sehr klein sein. Der sehr enge Abstand zwischen Batterie positiv und negativ löst leicht einen Batteriekurzschluss aus. Auf dieser Grundlage optimiert Ninestar die Struktur der Tonerkartusche, um das Kurzschlussrisiko, das während des Transports oder der Verwendung des Chips auftreten kann, weiter zu vermeiden. Der zweite Schutz erhöht zudem die Produktstabilität.

Fazit
Kurz gesagt, im Vergleich zu den kompatiblen Tonerkartuschen ohne Chip-Batterie auf dem Markt haben Ninestars batteriebetriebene Chip-Produkte eine höhere Beständigkeit gegen Upgrade-Risiken bei stabiler Produktleistung.

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