G&G Farbtonerkartuschen messen sich jetzt mit dem Original

Ninestar ist derzeit dabei die Produktion seiner Farbtonerkartuschen der Marke G&G grundlegend zu ändern. Ziel ist die gleiche Qualität zu erreichen, wie es der Druckerhersteller mit seinen eigenen Original-Kartuschen vormacht. Und das war bislang für sämtliche Dritthersteller schier ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wenn der eine Hochglanzkatalog oder die andere Unternehmensinternetseite etwas anderes behauptet: An der Qualität von Original-Tonern im Farblaserbereich kam bisher niemand heran. Gleichzeitig verlagerte sich der Markt in den letzten 10 Jahren immer mehr vom Monochromdrucker zum Farblaserdrucker. Immer mehr gewerbliche Endverbraucher machten negative Erfahrungen mit Rebuilt oder Newbuilt-Tonern und schwenkten zurück zu Original-Tonern.

Neustart im Jahr 2012

Ninestar erkannte, dass sie, um die wachsende installierte Basis von Farbmaschinen besser durchdringen zu können, neue Produktionsverfahren für ihre G&G-Farbkartuschen entwickeln musste und bewertete jede Facette der Herstellung von Farbtonerkartuschen sorgfältig. Von der Rohstoffannahme über die Herstellung von Kartuschen bis hin zur Endkontrolle der Produkte und dem Verpackungs- und Versandprozess führte Ninestar eine umfassende Überprüfung seiner Produktionsverfahren durch. Die Überprüfung führte zu einem bahnbrechenden 12-stufigen Programm, das Ninestar 2012 umsetzte. Der neue Plan, den die Firma IE12 nannte, verlangte, dass Ninestar von Anfang bis Ende die Herstellung von Verbrauchsmaterialien für Farbtoner ändert. Das Unternehmen standardisierte auch seine neuen Produktionsprozesse, um konsequent Produkte zu liefern, die sich mit dem Qualitätslevel von Originalkartuschen vergleichen lassen.
Das IE12-Protokoll sah vor, dass die Werkstoffingenieure von Ninestar mit den neuesten Mess- und Prüfgeräten alle eingehenden Rohstoffe analysieren, um sicherzustellen, dass Toner, Fässer und andere Komponenten perfekt zusammenarbeiten. IE12 hat strenge Richtlinien zur Standardisierung der Montagelinien für G&G-Farbkassetten festgelegt. Das Programm verlangte auch, dass diese Linien nur von erfahrenen Technikern mit einem Jahr oder mehr Erfahrung und Ausbildung besetzt sein sollten. Für den Postproduktionsprozess verlangte IE12, dass jede G&G-Farbtonerkartusche getestet werden musste, bevor sie in antistatische Beutel und feuchtigkeitsdichte Verpackungen gelegt wurde. Darüber hinaus wurde auch eine Chargenprüfung an Proben aus Sendungen durchgeführt, bevor sie das Werk verlassen konnten.

Vom IE12 zur Vollautomatisierung

Durch das IE12-Programm hat Ninestar die Qualität seiner G&G-Farbtonerkartuschen erheblich verbessert. Durch die Standardisierung aller Komponenten einer neuen Kartusche sowie aller Schritte im Produktionsprozess konnte Ninestar Farb-SKUs mit konstant hoher Leistung anbieten.
Obwohl die IE12-Initiative von Ninestar ein Erfolg war, hat das Unternehmen festgestellt, dass es bei der Herstellung hochwertiger Farbpatronen noch besser abschneiden könnte. Um Montageabweichungen oder Fehler zu vermeiden, die durch menschliche Arbeitskräfte verursacht werden könnten, entschied sich Ninestar für die vollständige Automatisierung der Farbtonerproduktion. Nachdem Ninestar mehr als 15 Millionen Dollar in die Automatisierung seiner Tintenpatronenproduktion investiert hat, betreibt das Unternehmen derzeit rund 28 Produktionslinien für Tintenpatronen. Jetzt plant das Unternehmen, seine Tonerkartuschenproduktion vollständig zu automatisieren.

Ninestar begann seine Bemühungen, seine Montagelinien für Tonerkartuschen 2013 vollständig zu automatisieren. Unter Beibehaltung verschiedener Prozesse, die im Rahmen des IE12-Programms entwickelt wurden, begann Ninestar mit der Automatisierung bestimmter Teile seiner Produktionslinie für Farbpatronen. So automatisierte das Unternehmen beispielsweise einfachere Aufgaben wie das Befüllen von teilweise montierten Kartuschen, während es sich weiterhin auf menschliche Arbeitskräfte verlässt, um empfindlichere Teile der Produktion zu handhaben, wie die Installation der OPC-Fässer und Schaberklingen und die Anwendung von Feinarbeiten wie das Versiegeln und Testen fertiger Kartuschen.

45 Millionen US-Dollar Investition geplant

Ninestar plant, weitere 300 Millionen Yuan zu investieren – etwa 45 Millionen Dollar – um in naher Zukunft fünf vollautomatische Tonerkartuschenlinien in Betrieb zu nehmen. Das Unternehmen plant zwar, sich verstärkt auf Roboter und Automatisierung zu verlassen, stellt aber fest, dass nicht jede G&G-Tonerkartusche auf einer automatisierten Linie produziert wird. Die Komplexität der Kartuschen und die Marktnachfrage werden die Herstellung der Kartuschen bestimmen. Da die Kosten für den Aufbau und die Wartung intelligenter Produktionslinien erheblich sind, erwartet Ninestar, dass es – zumindest zunächst – seine automatisierten Linien nutzen wird, um neuere SKUs herzustellen. Diese Produkte bieten die größten Margenmöglichkeiten, um die hohen Produktionskosten besser miteinander in Einklang zu bringen.

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